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Über mich

Dominic Blaß, Diplom-Informatiker, seit 2007 Fullstack-Entwickler. Ich baue diese Seite und alles, was darauf liegt.

Bei einem Projekt war ich von der ersten Zeile an dabei und bin sechzehn Jahre geblieben. Beim nächsten habe ich ein laufendes System übernommen und betreue es seitdem allein. Beim ersten habe ich gelernt, was eine frühe Entscheidung Jahre später kostet. Beim zweiten, wie man sich in fremden Code einarbeitet, anstatt ihn wegzuwerfen. Ich mache beides gern.

Stationen

seit 2024

Eine E-Commerce-Plattform, allein betreut

Eingestiegen als einziger Entwickler in ein laufendes Projekt. Seitdem Frontend und Backend in PHP mit Laravel: Produkt- und Lagerverwaltung, die Anbindung von UPS und FedEx, eine belastbarere DATEV-Schnittstelle. Ich habe PHPStan und CI/CD-Pipelines eingeführt, den Shop von iframe-basiertem Legacy-Code auf eine SPA umgestellt und die PHP-Microservices containerisiert und auf eine lokale Kubernetes-Umgebung gebracht. Architektur, Deployment, Monitoring und Log-Analyse liegen bei mir.

2007 bis 2024

Eine Community-Plattform, von drei Entwicklern auf fünf Millionen Nutzer

Über sechzehn Jahre am selben Produkt, angefangen zu dritt. Selbst vorangetrieben habe ich die Umstellung von Plain-JavaScript auf TypeScript, den Echtzeit-Chat auf Node.js und Socket.IO, Konzeption und Implementierung von Feed und Timeline für Millionen Nutzer, ein Voting auf Apache Cassandra, die Zwei-Faktor-Authentifizierung und ein IntelliJ-Plugin mit eigenen Code-Inspections. Mitgebaut habe ich an Session-Management und Security, an einer GraphQL-API in TypeScript, an der Anbindung der Zahlungsdienstleister und an einem Identity-Management-System auf OAuth2 als eigenem Dienst.

Wie ich arbeite

Ich habe lange genug Dinge selbst gebaut, die es schon gab. Heute reize ich lieber ein Framework aus, als es zu ersetzen. Symfony und Laravel können mehr, als die meisten Projekte von ihnen abrufen. Gute Architektur merke ich daran, dass neue Anforderungen leicht hineinpassen. Statische Analyse und automatisierte Pipelines gehören für mich von Anfang an dazu, Security und Performance genauso. Nur dann lässt sich ein Projekt auch in zwei Jahren noch schnell ändern. Und dann einfach mal machen.

Betrieb und Infrastruktur

Diese Website ist auch ein Lernprojekt. Server, Auslieferung und Absicherung habe ich mir hier selbst beigebracht, weil es niemanden gab, an den ich das hätte abgeben können. Dazu gehören Docker Compose in Entwicklung und Produktion, Ansible für die Einrichtung der Maschine und GitHub Actions für Build und Auslieferung. Außerdem verschlüsselte Secrets, ein Tunnel statt eines offenen Ports, verschlüsselte Sicherungen und Aufbewahrungsfristen, die tatsächlich laufen. Das ist alles nicht groß, aber es läuft.

Automatisierung

Im Moment beschäftige ich mich vor allem damit, Daten aus fremden Systemen verlässlich und nachvollziehbar zu übernehmen. Abläufe, die bisher jemand von Hand angestoßen hat, mache ich zu wiederholbaren Prozessen, teils mit n8n. Daneben Kubernetes: Die Microservices laufen darauf, bisher in einer lokalen Umgebung.

KI im Arbeitsalltag

Ich arbeite täglich mit Claude Code. Es nimmt mir das Wiederkehrende ab, damit ich den Kopf für Architektur und Fachlogik frei habe. Code, den ich nicht verstehe, übernehme ich nicht. Diese Website ist zu großen Teilen so entstanden. Jede Entscheidung ist im Repository begründet, damit die nächste Person nicht raten muss, und das gilt auch für mich selbst.

Werkzeuge

  • Backend: PHP, Symfony, Laravel, Node.js
  • Frontend: TypeScript, Vue.js, React, Angular, Tailwind CSS
  • Daten: MariaDB (Master/Slave und Galera-Cluster), PostgreSQL, Apache Cassandra, Redis, Memcached, Elastic Stack
  • Schnittstellen: REST, GraphQL, OAuth2, OpenAPI
  • Betrieb: Docker, Kubernetes, Helm, Ansible, GitHub Actions, Terraform, AWS
  • Qualität: PHPStan, Pest, PHPUnit, Playwright
  • Zusammenarbeit: Scrum, Jira, Confluence, Miro

Ausbildung

Diplom-Informatiker (FH), Hochschule Hof, 2003 bis 2007, Studiengang Angewandte Informatik. Deutsch ist meine Muttersprache, Englisch mein Arbeitsalltag.

In der Freizeit

Eine CNC-Fräse für Holz und Aluminium, selbst konstruiert und selbst gebaut. Eine Heizungssteuerung, über den COM-Port zurückentwickelt und an Discord angebunden, damit ich sehe, was sie tut. InDesign-Extensions, die Print-Kataloge setzen, statt sie von Hand zu bauen. Und 2D-Spielmechaniken in Unity und C#, aus Neugier.

Anfragen

Du hast ein cooles Projekt, suchst jemanden fürs Team oder hast einen Job zu vergeben? Dann melde dich. Ich bin nicht aktiv auf der Suche, freue mich aber über jede Anfrage. Eine Bedingung gibt es: vollständig remote. Ich wohne in Oberfranken, und was es hier vor Ort gibt, passt nicht zu dem, was ich kann. Am liebsten arbeite ich dort, wo sauberes Engineering ernst genommen wird.